Route: Von Zorneding
Richtung S-Bahn Haltestelle Zorneding. Entlang der Bahntrasse, vor dem
Ortsende durch den Tunnel auf die Seite von Pöring wechselnd. In den
Ebersberger Forst. Beschilderung Richtung Egglburger See folgen (ca.
10km). Am See rechts halten, an der Kirche vorbei Richtung B304. Der
Bundesstrasse folgend nach Kirchseeon. Im Ort der Beschilderung Radweg
Richtung Zorneding an der Bahntrasse folgen. In Eglharting das kurze
Reststück auf dem Radweg neben der Bundesstrasse bis Zorneding zum
Ausgangspunkt zurückfahren.
Der Egglburger See...
ist der größte See im Landkreis Ebersberg in Oberbayern.
Er ist 33 ha groß und liegt auf der Westseite der Kreisstadt Ebersberg,
unmittelbar am Südrand des Ebersberger Forstes. An den Ufern des Sees
liegen die Weiler Vorder- und Hinteregglburg sowie Egglsee. Südlich des
Sees schließt sich ein sumpfiger Verlandungsbereich an. Das Flüsschen
Ebrach stellt den Abfluss des Egglburger Sees dar. Da der See in einem
Naturschutzgebiet liegt, ist das Baden meist erst nach dem 1. August
erlaubt. Aufgrund der geringen Tiefe von nur etwa 3 m, des vielen
Schlamms und Schilfs zählt er nicht zu den typischen Badeseen, sondern
eher zu den Brutplätzen für Vögel.
Der Ebersberger Forst...
ist ein Waldgebiet ca. 20 km östlich von München im
Landkreis Ebersberg. Seine Größe beträgt ca. 9000ha, damit ist er das
größte zusammenhängende Waldgebiet in Bayern, das von keiner Siedlung
unterbrochen wird. 7600ha der Fläche befinden sich im Besitz des
Freistaat Bayern, der Rest ist Gemeinde- und Privatbesitz. Der Forst
ist ein gemeindefreies Gebiet und grenzt an die Städte und Gemeinden,
beginnend im Süden: Ebersberg, Kirchseeon, Zorneding, Vaterstetten über
den Ortsteil Purfing, Anzing, Forstinning, Hohenlinden und Steinhöring.
Verwaltungstechnisch ist der Forst in Anzinger Forst (Sitz des
Forstamts in Anzing), Ebersberger Forst (Sitz des Forstamtes in
Ebersberg) und Eglhartinger Forst (Sitz des Forstamts in Eglharting,
Gemeindeteil von Kirchseeon) eingeteilt.
Im Norden und Westen liegt er auf der Münchner Schotterebene und geht
im Südosten in die bayerische Endmoränenlandschaft über. Die höchste
Erhebung ist die Ludwigshöhe bei Ebersberg mit 617 m, auf ihr befindet
sich ein 40 m hoher Aussichtsturm und das Waldmuseum der Stadt
Ebersberg. Vom Aussichtsturm hat man bei schönem Wetter eine großartige
Sicht auf die nördlichen Alpen, von den Salzburger Alpen bis zum
Wettersteingebirge.
Der Ebersberger Forst ist gut über die S-Bahnlinien S2 (Stationen Poing
oder Markt Schwaben mit Buslinien nach Ebersberg) und S5 (Stationen
Zorneding, Eglharting, Kirchseeon und Ebersberg), sowie über die A94,
die B12 und die B304 von München aus zu erreichen. Durch den Forst
führen die Staatsstraßen Ebersberg-Forstinning und
Ebersberg-Hohenlinden. Auf Grund der Grösse und Lage des Ebersberger
Forstes wird der Landkreis Ebersberg in einen südlichen und einen
nördlichen Teil, der sich sowohl landschaftlich als auch
siedlungsspezifisch unterscheidet, geteilt.
Die gute Erreichbarkeit und die Nähe zu München haben den Ebersberger
Forst zu einem der beliebtesten Naherholungsziele für München werden
lassen. Wichtige Ausflugsziele sind der Ebersberger Aussichtsturm, das
Waldmuseum Ebersberg, sowie die beiden bewirtschafteten Forsthäuser St.
Hubertus (bei Ebersberg) und Hohenlindener Sauschütt mit Waldlehrpfad
und Rot-, Damm- und Schwarzwildgehege.
Die Münchner Schotterebene...
ist ein über mehrere Eiszeiten entstandener Sander. Im Vergleich zu
anderen eiszeitlichen Sandern mit kurzen, steilen Übergangskegeln und
dem Verlauf durch schmale Täler im Alpenvorland, zeichnet sie sich
durch ihre sehr weiträumige Ausdehnung aus.
Die Münchner Schotterebene bildet ein etwa 1.500 km² großes Dreieck.
Die ungefähren Eckpunkte sind Weyarn (zwischen Miesbach und
Holzkirchen) im Südosten, Moosburg an der Isar im Nordosten und Maisach
im Westen. Die Ebene fällt nach Nordosten von rund 700 m über dem
Meeresspiegel auf ca. 400m NN ab, dies hat entscheidend zur Bildung der
großen Niedermoore Dachauer und Erdinger Moos beigetragen. Die größte
Schichtdicke der Schotter beträgt rund 100 m im Münchner Süden, sie
nimmt nach Norden ebenfalls ab.
Die Entstehungszeit der Schotterebene erstreckt sich über drei
Eiszeiten, die sich noch heute in der Schichtung ausmachen lassen. So
finden sich in der untersten Schicht Ablagerungen aus der
Mindeleiszeit, darüber kommt Schotter aus der Rißeiszeit vor, um
schliesslich durch die jüngste Schicht, das Geröll aus der Würmeiszeit
abgelöst zu werden.