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Freitag, 30. Juli 2010
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Tourfotos ansehen Durch den Ebersberger Forst zum Egglburger See

Charakter: landschaftlich sehr schöne entspannte Runde leicht hügelig - durch den Wald, ab dem Egglburger See je nach Wetterlage mit Alpenblick nach Kirchseeon über Eglharting zurück zum Ausgangspunkt.

Anforderung: keine - fahrtechnisch einfach zu fahren. 25 km, Zeit: 60 Minuten, ca. 90% Forstwege und 5% Asphalt

Ausgangspunkt/ Anreise: Zorneding Südseite “Harthauser Strasse”  zur B304 - Ostumgehung A99 Ausfahrt Haar, links Richtung Ebersberg B304. Ca. 7 km bis Zorneding. Nach Ortsschild 1. Straße rechts “Harthauser Str.” Ca. 50 m links zum Startpunkt folgen. Mit der S-Bahn S5 Richtung Ebersberg / Haltestelle Zorneding

Route: Von Zorneding Richtung S-Bahn Haltestelle Zorneding. Entlang der Bahntrasse, vor dem Ortsende durch den Tunnel auf die Seite von Pöring wechselnd. In den Ebersberger Forst. Beschilderung Richtung Egglburger See folgen (ca. 10km). Am See rechts halten, an der Kirche vorbei Richtung B304. Der Bundesstrasse folgend nach Kirchseeon. Im Ort der Beschilderung Radweg Richtung Zorneding an der Bahntrasse folgen. In Eglharting das kurze Reststück auf dem Radweg neben der Bundesstrasse bis Zorneding zum Ausgangspunkt zurückfahren.

Der Egglburger See...

ist der größte See im Landkreis Ebersberg in Oberbayern. Er ist 33 ha groß und liegt auf der Westseite der Kreisstadt Ebersberg, unmittelbar am Südrand des Ebersberger Forstes. An den Ufern des Sees liegen die Weiler Vorder- und Hinteregglburg sowie Egglsee. Südlich des Sees schließt sich ein sumpfiger Verlandungsbereich an. Das Flüsschen Ebrach stellt den Abfluss des Egglburger Sees dar. Da der See in einem Naturschutzgebiet liegt, ist das Baden meist erst nach dem 1. August erlaubt. Aufgrund der geringen Tiefe von nur etwa 3 m, des vielen Schlamms und Schilfs zählt er nicht zu den typischen Badeseen, sondern eher zu den Brutplätzen für Vögel.

Der Ebersberger Forst... 

ist ein Waldgebiet ca. 20 km östlich von München im Landkreis Ebersberg. Seine Größe beträgt ca. 9000ha, damit ist er das größte zusammenhängende Waldgebiet in Bayern, das von keiner Siedlung unterbrochen wird. 7600ha der Fläche befinden sich im Besitz des Freistaat Bayern, der Rest ist Gemeinde- und Privatbesitz. Der Forst ist ein gemeindefreies Gebiet und grenzt an die Städte und Gemeinden, beginnend im Süden: Ebersberg, Kirchseeon, Zorneding, Vaterstetten über den Ortsteil Purfing, Anzing, Forstinning, Hohenlinden und Steinhöring. Verwaltungstechnisch ist der Forst in Anzinger Forst (Sitz des Forstamts in Anzing), Ebersberger Forst (Sitz des Forstamtes in Ebersberg) und Eglhartinger Forst (Sitz des Forstamts in Eglharting, Gemeindeteil von Kirchseeon) eingeteilt.
Im Norden und Westen liegt er auf der Münchner Schotterebene und geht im Südosten in die bayerische Endmoränenlandschaft über. Die höchste Erhebung ist die Ludwigshöhe bei Ebersberg mit 617 m, auf ihr befindet sich ein 40 m hoher Aussichtsturm und das Waldmuseum der Stadt Ebersberg. Vom Aussichtsturm hat man bei schönem Wetter eine großartige Sicht auf die nördlichen Alpen, von den Salzburger Alpen bis zum Wettersteingebirge.
Der Ebersberger Forst ist gut über die S-Bahnlinien S2 (Stationen Poing oder Markt Schwaben mit Buslinien nach Ebersberg) und S5 (Stationen Zorneding, Eglharting, Kirchseeon und Ebersberg), sowie über die A94, die B12 und die B304 von München aus zu erreichen. Durch den Forst führen die Staatsstraßen Ebersberg-Forstinning und Ebersberg-Hohenlinden. Auf Grund der Grösse und Lage des Ebersberger Forstes wird der Landkreis Ebersberg in einen südlichen und einen nördlichen Teil, der sich sowohl landschaftlich als auch siedlungsspezifisch unterscheidet, geteilt.
Die gute Erreichbarkeit und die Nähe zu München haben den Ebersberger Forst zu einem der beliebtesten Naherholungsziele für München werden lassen. Wichtige Ausflugsziele sind der Ebersberger Aussichtsturm, das Waldmuseum Ebersberg, sowie die beiden bewirtschafteten Forsthäuser St. Hubertus (bei Ebersberg) und Hohenlindener Sauschütt mit Waldlehrpfad und Rot-, Damm- und Schwarzwildgehege.

Die Münchner Schotterebene...

ist ein über mehrere Eiszeiten entstandener Sander. Im Vergleich zu anderen eiszeitlichen Sandern mit kurzen, steilen Übergangskegeln und dem Verlauf durch schmale Täler im Alpenvorland, zeichnet sie sich durch ihre sehr weiträumige Ausdehnung aus.
Die Münchner Schotterebene bildet ein etwa 1.500 km² großes Dreieck. Die ungefähren Eckpunkte sind Weyarn (zwischen Miesbach und Holzkirchen) im Südosten, Moosburg an der Isar im Nordosten und Maisach im Westen. Die Ebene fällt nach Nordosten von rund 700 m über dem Meeresspiegel auf ca. 400m NN ab, dies hat entscheidend zur Bildung der großen Niedermoore Dachauer und Erdinger Moos beigetragen. Die größte Schichtdicke der Schotter beträgt rund 100 m im Münchner Süden, sie nimmt nach Norden ebenfalls ab.
Die Entstehungszeit der Schotterebene erstreckt sich über drei Eiszeiten, die sich noch heute in der Schichtung ausmachen lassen. So finden sich in der untersten Schicht Ablagerungen aus der Mindeleiszeit, darüber kommt Schotter aus der Rißeiszeit vor, um schliesslich durch die jüngste Schicht, das Geröll aus der Würmeiszeit abgelöst zu werden.

 
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