Vom Wendelstein zum Soinsee

Tourfotos ansehen Harte Kletterpartie zu einem der schönsten Bergseen am Wendelstein

Charakter: landschaftlich extrem schöne Runde zum idyllisch gelegenen Soinsee mit Abstecher ins Große Tiefental. Kurze, aber schwere Tour mit einem sehr steilen, dennoch durchwegs fahrbaren Uphill bis zum See, einer circa zehnminütigen Tragestrecke und einen anspruchsvollen Downhill.
Anforderung: konditionell und fahrtechnisch schwere Tour. 18 km / 800 Höhenmeter, Zeit: 3 Stunden. 90% Forstwege und Trails, 10% Asphalt

Ausgangspunkt/ Anreise: Geitau, Parkplatz am südlichen Ortsende. Mit dem Auto über die A8 Richtung Salzburg bis Ausfahrt Weyarn und auf der Landstraße über Miesbach, Hausham Schliersee bis Geitau. Mit dem Zug ab München nach Bayrischzell, Bahnhof Geitau.

Route: von Geitau (Parkplatz am südlichen Ortsende) 780 m auf Asphalt Ri. Soinsee/Rotwand  Abzweigung (Schotter) 2,15/839 rechts über Brücke Wegweiser(WW) Rotwand/Soinsee - Soinsee 6,28/1442 am See vorbei bis zur Großtiefental-Alm zurück zum See und am Ostende rechts über Brücke und auf Pfad (Tragestrecke bergauf) bis Kreuz nahe Ruchenkopfhütte (1500 m)  links bergab bis Soinalm  gerade auf Fahrweg bergab bis 9 8/1220 links ab auf Forststraße  10,16/1220 vor Gatter (30 m) rechts auf Singletrail (blauerPunkt) bergab 12,1/1054 Niederhofer Alm gerade weiter  vor Osterhofen links Geitau.

Der Soinsee

...ist ein Bergsee im Mangfallgebirge und gehört zur Gemeinde Bayrischzell.

Dieser wenig bekannte See liegt sehr abgelegen auf 1.458 m Höhe, rund 5 km (Luftlinie) südwestlich von Bayrischzell entfernt. Lediglich von Norden ist der See über eine für den normalen Verkehr gesperrte Forststraße zu erreichen, ansonsten gibt es nur Wanderwege in dieser abgelegenen Bergregion.

Östlich oberhalb vom See gibt es die Ruchenkopfhütte, welche einen schönen Blick zu den westlich hinter dem See aufragenden Ruchenköpfen erlaubt.

Hinter diesen kann man noch die Rotwand erkennen, welche eine natürliche Barriere zum 5,1 km (Luftlinie) weiter westlich gelegenen Spitzingsee ist.

Geologisch wurde der See durch einen von Gletschereis geformten Hochkessel geschaffen. Der See hat keine erkennbaren Zu- oder Abflüsse. Der Soingraben taucht erst 780 m östlich des Sees, bei der Soin-Alm, auf.

Die Fläche des Sees beträgt 5,25 ha. Der See ist bis zu 12 Meter tief und sechs bis acht Monate im Jahr zugefroren.

Übrigens....
Am Soinsee - genoss “Bruno der Bär” am Samstag den 24.06.2006 den vorletzten Tag seines Lebens. Er badete im See und marschierte später den Hang hinauf Richtung Kümpflalm - direkt in den Tod.