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Donnerstag, 11. März 2010
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Von Fall um die Mondscheinspitze Drucken E-Mail

Tourfotos ansehen (GPS Download) Extreme Tour mit drei Bergüberquerungen von Fall um die Mondscheinspitze - Suchtgefahr für den zähen Biker Outlaw

Charakter: Sehr extreme Tour auf steilsten Auf- und Abfahrten mit harten Trail- und Kletterpfaden. In Teilen nur für echte Freaks zu bewältigen, da neben dem Radfahren Bergerfahrung nötig ist. Ähnlich Moser Guide 2 - Tour 45 jedoch etwas länger ausfallend.

Anforderung: konditionell und fahrtechnisch sehr hohes Niveau nötig - 65 km / 2200 Höhenmeter, Zeit: ca. 9 Stunden. 90% Forstwege und Trails, 5% Asphalt, 5% Extrem

Ausgangspunkt/ Anreise: Per PKW von München über Holzkirchen und Bad Tölz nach Lenggries zum Sylvensteinsee. Weiter auf der B307 Richtung Vorderriß über die Panoramabrücke hinweg gleich links nach Fall wo bequem auf dem Wanderparkplatz gestartet werden kann. 

Hinweis: Diese Tour zählt zu den absolut extremen Touren und ist nur für zähe Menschen geeignet. Neben schwersten Auf- und Abfahrten, Trialpfaden und zermürbend langen Tragestrecken die teils an Steilhängen entlangführen, ist ein nahezu senkrechter Klettersteig mit bröckeligem Fels per Seil zu überwinden. Zuverlässiges Equipment, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Getränke, Trittbereitschaft sind absolute Voraussetzung zur Bewältigung der Tour.

Klettersteig mit Rad: Zur Tragetechnik 

Beschreibung: Mit leichtem Einrollen führt der Weg von Fall auf geteerter Forstpiste bis zum kleinen Stausee im Bächental, dort rechts an der Fahrradgarage vorbei ins Baumgartental. Vor prächtiger Bergkulisse passiert der Biker Outlaw Fahrradverbotsschilder, um im Anschluss das Forsthaus des einsamen Bewohners links liegenzulassen. Weiter oben am Wildfütterplatz zweigt der Weg nach links ab. Der Forstweg zieht jetzt mit jedem Kilometer steil an. Nach langer Fahrt durch zahlreiche immer steiler werdende Kehren, die mit losem Kies aufgeschüttet wurden und das Fahren zusätzlich erschweren, erreicht man den Talkessel der Ochsentalalm. Der Weg führt direkt an der Alm vorbei und man sollte den Kontakt mit dem hier ansässigen Einsiedler meiden. Hinter der Alm die Wiese zum gegenüberliegenden Hang gequert, beginnt die erste Tragestrecke zum Fleischbanksattel. Von hier oben kann der erste Fernblick über das Rißbachtal, Karwendel - und Vomperspitzen , Falken und Gamsjochgruppe genossen werden. Der jetzt folgende Steilhang verzeiht mit ca. 30 cm Wegbreite keinen Fehltritt. Man folgt dem Sattelgrat der vor einer ausgesetzten Felsrinne endet. Der jetzt folgende Klettersteig überwindet nahezu senkrecht eine Höhendifferenz von 6 Meter. Der Fels ist brüchig und mit einem Halteseil gesichert. Zu erwähnen ist, dass nach dem bezwingen des Steiges erst ca. die Hälfte der Tragestrecke bewältigt ist. Durch die Latschenhänge des Graßbergjochs führt der Weg jetzt talwärts Richtung Rißbachtal. Der Mautstrasse im Tal links über die Kreuzbrücke folgend, zweigt nach ca. 4 Kilometern der Weg Richtung Plumsjochhütte nach links ab. Auf wiederum leichter Einrollstrecke eines Forstweges trifft man auf dieser Strecke zahlreiche Biker und Wanderer. Nachdem der Plumsjochsattel am Gipfelkreuz erreicht ist, darf ein zweites Mal die herrliche Aussicht genossen werden. Mit einem steilen Downhill und zahlreichen Spitzkehren auf losem Geröll vernichtet man in wenigen Minuten die mühsam erklommenen Höhenmeter des zweiten Anstieges zum Plumsjochsattel hinab ins Gerntal. Nicht genug der Anstiege, nach einer kurzen Fahrt auf der geteerten Mautstrasse talauswärts, zweigt links bei der Materialseilbahn ein Forstweg Richtung Schleimssattel/ Bächental ab. Nach ca. 200 m wird das Hochwasserbett überquert. Der Weg zieht jetzt in zahlreichen Spitzkehren nochmal brachial an und bringt die beiden Anstiege von Fleischbanksattel und Plumsjoch in Erinnerung. Nachdem der Schleimssattel erreicht ist, führt der Weg auf einem Trail talwärts an der Mantschenalm und Katzenschlagalm vorbei, um dann in eine schöne Forstautobahn überzugehen. Nachdem die Plumsbachbrücke überquert wurde, taucht talauswärts links die Fahrradgarage auf, die man Stunden zuvor in entgegengesetzter Richtung passiert hat und man weiß das die nächsten Kilometer jetzt auf meist ebener Streckenführung bis nach Fall zum Ausgangspunkt zurückführen.

Route: Der Weg wurde per GPS (Garmin Geko 201) aufgezeichnet und kann über gpsies.com runtergeladen werden. Klicken Sie hierzu auf das gpsies-Logo rechts unten im Kartenausschnitt. Alternativ die Karte vergrössert ausdrucken und unterwegs zur Orientierung nutzen.

Bilder zur Tour: Zur Fotogalerie

 
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