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Erlebnisbericht: Schnee im Mai stoppt Höhentour Drucken E-Mail
Tourfotos ansehen 18.05.2008 Erlebnisbericht Radausflüge mit Höhenmetern sind aufregend und abwechslungsreich. Die Natur wirkt beruhigend und liefert der Lunge erstklassige Luft zu sportlichen Aktivitäten. Nach einem zwar milden, jedoch meist radlosen Winter, möchte man nach den ersten Trainingseinheiten in den Genuss der Berge kommen. So lag es nah bei herrlichem Pfingstwetter eine Tour ins Karwendel zu unternehmen.

Nach kurzer Vorbereitungsphase wurde das Bike am Vortag seiner Reisebereifung und dem Gepäckträger entledigt. Damit waren die Überbleibsel vom Forumstreffen Anfang Mai abgelegt, um die schottrigen Wege der Berge wieder mit grobstolligen Profil zu befahren.

Bei schönsten Sonnenwetter ging es am Pfingstwochenende nach Krün, von wo aus die Tagestour beginnen sollte. Der Blick in die Runde der Berge zeigte keinerlei Unregelmässigkeiten. Blauer Himmel, angenehm trockene Temperaturen, was will Biker mehr....

Die ersten Meter verliefen leicht und entspannt. Vom Parkplatz folgte ich dem Weg über die Isarbrücke, bog rechts in den Weg Richtung Mittenwald, um der Isar ein paar Kilometer auf leichtem Einrollweg zu folgen. Links führt der Weg um die Schottlkarspitze, ich schlage den Weg Richtung Sojernspitze ein, die auf 2.259 Meter liegt.

Ein wunderbarer Tag für einen Radausflug, der jäh unterhalb der Sojernspitze auf ca. 1.400 m Höhe endet. Vor ein paar Metern war der Weg noch erstklassig befahrbar. Der Zustand trocken, es gab keine Anzeichen von Unpässlichkeiten. Jetzt stehe ich vor einem Schneefeld, dass in den ersten Metern noch befahrbar, dann jedoch nur noch begehbar ist. Bis zu den Knien sinke ich auf der Südseite der Sojernspitze im Schnee ein. Die Passhöhe ist noch lange nicht erreicht und der Rückweg führt auf der Nordseite entlang. Morgen- und Mittagssonne haben den Schnee erweichen lassen. Selbst wenn ich das Rad durch den Schnee über den Pass schleppe und zwischen östlicher Karwendelspitze und Birkkarspitze abfahre, steht der nächste Aufstieg kurz bevor, um nördlich der Krapfenkarspitze wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Da die Südseite bereits mit hohen Schneefeldern glänzt, ist eine Fahrt auf der Nordseite voraussichtlich nur unter schwersten Bedingungen, wenn überhaupt, durchzuführen.

Für eine Schneetour ist die Ausrüstung unzureichend, daher der vorzeitige Abbruch der Tour.
Die Karte zeigt den GPS Track bis zum Schneefeld und den Rückweg.

Nach der Schneeschmelze wird die Tour komplett durchgeführt und es folgt der übliche Bericht. 

Die Tour endete übrigens nicht am Ausgangspunkt in Krün, sondern führte weiter zum Walchensee, um das sonnige Pfingstwetter mit den Einlagen der Surfer zu geniessen, wie auf den FOTOS zu sehen ist.

 
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