Lust auf Natur, Romantik und Freiheit
Erst mit einem Zelt macht das Leben draussen richtig viel Spass. Ein Zelt bedeutet Freiheit. Es hat immer geöffnet und schenkt die Möglichkeit, an den schönsten Plätzen der Welt zu übernachten. Sei es am Meer, in den Bergen oder sogar in der Wüste - ob im Allgäu oder in Australien, das Gästezimmer ist mit einem Zelt immer dabei und frei von jeder Buchung.
Das Schlaflied singt der Wind, ein Bach oder die Wellen des Meeres und am Morgen wird der Gast von den ersten Sonnenstrahlen wieder sanft aus dem Schlaf gekitzelt. Nächte in denen der Regen auf das Zelt prasselt, haben ihre eigene Romantik und auch Stürme die am Zelt zerren, werden von modernen Zelten heutzutage locker weggesteckt.
Ein ideales Schlechtwetterzelt mit außenliegendem Gestänge
Geräumiges Leichtgewicht, bei dem das Gestänge einfach in den außenliegenden Netz-Gestängekanal eingeschoben wird. Bei der neuen aktuellen Ausführung schaffen zwei extra eingearbeitete Pins im Fußbereich zusätzlich Platz. Mit laminiertem Polyamid Boden von 10.000 mm Wassersäule. Das hier abgebildete und genutzte Zelt ist die Ausführung ohne Pins im Fussbereich.
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Aufbau: Excellent einfach ohne Aufbauanleitung
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Handhabung: In jeder Situation hervorragend
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Qualität: Regen- und windfest in leichter Ausführung
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Tip: Zeltbodenunterlage (Gewebeplane vom Discounter kostengünstig zurechtschneiden)
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Vorteile: Klein, leicht (1,9kg) und einfach im Aufbau / regengeschütztes Belüftungssystem im Eingangsbereich
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Nachteile: Für zwei Personen mit Ausrüstung eng / Eingangshöhe regenbedingt sehr tief gezogen
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Fazit: Emfehlenswerter Kauf für qualitätsorientierte Menschen
Hart umkämpfter Markt: Eine Menge Hersteller tummeln sich auf dem Zeltmarkt. Speziell der Bereich 2-Mann-Zelte in Verbindung mit leicht, klein und dicht ist einer der best umkämpften Märkte. Daher fällt die Auswahl nicht leicht.
Vorgeschichte und Überlegungen: Nachdem ich ursprünglich mit einem geschenkten Zelt anfing, kam dann das nächste geschenkte 3-Mann Zelt hinzu. Ein Brocken der leider völlig ungeignet zum Radreisen war. Für eine Motorradtour kaufte ich im Anschluss ein kleines leichtes Zwei-Mann-Zelt. Ein Fehlkauf wie sich rausstellte. Das Zelt erwies sich nach dem ersten Regen als gut gefüllte Badewanne und nach dem dritten Aufbau verabschiedete sich dann auch noch das Gestänge. Für eine Fahrradtour von Hamburg nach Dresden sollte ein qualitativ gutes Zelt mit einer grossen Apsis angeschafft werden, um das Rad innerhalb des Zeltes unterzubringen (wie sich herausstellte ein völliger Unsinn). Das Monolith I kam auf ca. 4,5 kg und wenn es durch Morgenfeuchtigkeit oder Regen noch nass war, kam sicherlich nochmal 1 kg dazu. Für Alleinreisende oder auch zu zweit ein Palast, wenn man das Gewicht unberücksichtigt lässt. Das Monolith wurde herstellerseitig durch das Monolith II ersetzt, dessen Produktion ebenfalls bereits eingestellt wurde. Doch gibt es noch viele Händler die das Monolith II anbieten.
Warum ich das Vaude Taurus UL empfehlen kann: Lange beschäftigte ich mich mit der Auswahl an Zelten. Fuhr auf Messen und begutachtete in Geschäften diverse Zelte. Meine Prämissen: kleines Packmaß, leichtes Gewicht, schneller Auf- und Abbau, regenfest, schnelle Trocknung, stabiles Material;
Ursprünglich schwankte ich zwischen dem Vaude Odyssee und dem Hogan UL. Doch fallen diese Zelte im Innenraum etwas klein aus. Als outdoorworks das Taurus UL für 209,- Euro in der Vorversion ohne zusätzliche Stäbchen im Fussteil abverkaufte, gab ich eine Bestellung auf. Mit unter 2 kg fand ich mit dem Taurus UL ein Zelt das genau meinen Vorstellungen entsprach und sich zwischenzeitlich in der Praxis mehrfach bewährt hat. Das Zelt ist leicht mit kleinem Packmaß, bedingt durch den dünnen Zeltstoff sehr schnell trocken und wenn es draussen stürmt und regnet, ist es drinnen gemütlich und trocken. Durch das Belüftungssystem (eine Art Fenster in der Apsis) kann aus dem Zelt bequem, auch bei Regen, nach draussen gesehen werden ohne das Wasser ins Innere gelangt, da der Apsisbogen weit nach unten gezogen wurde.
Detailbeschreibungen: werden mit einem Klick auf die Bilderserie angezeigt.
Vaude Monolith 2-Personen Zelt mit riesiger Apsis
Aufgrund Grösse und der Möglichkeit zur Erweiterung mit Babyzelt eher als schnell aufzubauendes Familienzelt zu sehen.
In der Grundausführung ein Zwei-Personen-Zelt mit riesiger Apsis, die als Abstellkammer für Fahrräder und Boote oder als Kochplatz und Aufenthaltsraum bzw. mit der Erweiterung Monolith Baby, mit zusätzlichem Kinderschlafzimmer genutzt werden kann. 2 durchgehende Gestängebögen sorgen trotz großer Angriffsfläche für gute Windstabilität. Austattung: Material: Aussen: PU beschichtetes Polyester, 3000mm Wassersäule, Boden: PU beschichtetes Polyamid 5000mm mit Wassersäule, Innenzelt: Polyamid, Masse: 265x185x115cm, Apsiden: 1, Eingang: 2, Gestänge: Dur Aluminium, Heringe: Dur Aluminium, Gewicht: ca. 4,4kg, Packmaß: 55x25cm Farbe: siehe Fotos
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Aufbau: Mit nur 2 überlangen Gestängebögen in längsrichtung sehr einfach auch für eine Person zu bewerkstelligen
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Handhabung: einfach jedoch erfordert der Aufbau bei Wind durch die Angriffsfläche Geduld und Fingerspitzengefühl
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Qualität: Windfest, Dichtheit bis zu einem gewissen Grad vorhanden, Gesamteindruck der Verarbeitung gut.
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Tip: Zeltbodenunterlage (Gewebeplane vom Discounter kostengünstig zurechtschneiden)
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Vorteile: Im Innenzeltbereich super viel Platz für zwei Personen. Die Apsis erlaubt das Unterbringen von 2 Rädern oder ähnlich sperriger Ausrüstung. Für längere Aufenthalte an einem Ort sehr gut geeignet, da in der Apsis auch gekocht werden kann.
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Nachteile: Für zwei Personen mit Ausrüstung zu schwer und teils im Gelände aufgrund der Grösse zu schwierig zum aufstellen. Das Zeltmaterial ist trotz guter Bodenbelüftung schwer zum trocknen.
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Fazit: Emfehlenswerter Kauf für längere Aufenthalte. Für Radreisende oder Outdoorer die täglich an einem anderen Platz ihr Zelt aufschlagen aufgrund von Gewicht, Grösse und Material ungeeignet.
Bericht zum Monolith I
Ursprünglich stellte ich mir ein komfortables Zelt mit ausreichender Grösse und natürlich Regendichtheit vor. Hinzu kam, dass Rad und Ausrüstung nachts im Zelt untergebracht sein sollten. Ein Gedanke den Radreisende aus eigener Erfahrung verwerfen sollten. Sicher - was niemand sieht bietet keine Grundlage zum stehlen. Doch mal ehrlich, oftmals sind es Gelegenheitsdiebe, die sich kurzfristig und spontan eines Rades bemächtigen. Da Radreisende fast immer nur eine Nacht an einem Ort verweilen, ist die Grundlage einer längerfristigen Planung zum stehlen nicht gegeben.
Beim Monolith stellte sich schnell heraus, dass es zum Radreisen speziell für eine Person, viel zu gross und schwer war. Manchmal fragten mich Leute was ich da für einen Palast mitführte und ob ich das Ding tatsächlich mit dem Rad transportierte. Das Problem stellte sich meist am Morgen ein. Das Zelt war feucht und wollte einfach nicht trocknen. Aufgrund der Grösse und der Feuchtigkeit ergab sich zusätzlich ein Mehrgewicht von ca. einem Kilo. Das Zelt täglich auf dem Rad zu transportieren und täglich an einem anderen Ort zu nutzen, sollte gründlich überlegt werden.
Nach mehrtägiger Erfahrung mit dem Monolith ist klar hervorzuheben. Ein Rad muss nicht im Zelt untergebracht werden, um besser schlafen zu können. Die Grösse ist selbst für zwei Personen auf Radreisen zu gross und zu schwer. Die Trocknung dauert bei diesem Zelt, bedingt durch das verwendente Gewebe sehr lang. Meist muss das Zelt nass und schwer verstaut und transportiert werden, es sei denn die Fahrt beginnt erst in den Mittagsstunden.
Für Radreisende eher bedingt bis nicht empfehlenswert !
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Reisen mit Rad und Zelt:
Zu Beginn der ersten Reiseplanung mit Rad und Zelt vertrat ich den Standpunkt – das Rad ist des Nachts in der Apsis am besten aufgehoben. Nach den ersten Übernachtungen rückte ich von dieser Meinung ab und nach der zweiten mehrtägigen Tour mit Rad und Zelt stand endgültig fest – ein Rad gehört gar nicht unter das Zeltdach.
Was hatte mich dazu bewogen das Rad mit ins Zelt zu nehmen? Das Rad sollte vor diebischen Blicken geschützt ruhen und für tiefen Schlaf sorgen. Nebenher wünschte ich einen schützenden Unwetterunterstand für Rad und Ausrüstung.
Diese Gedankengänge sind einerseits gut und schön, allerdings wenig praxisorientiert. So überwiegen die Nachteile der Radunterbringung im Zelt erheblich.
Die Unterbringung des Rades IM Zelt
Vorteil:
- Witterungsgeschützt untergebracht
- Entzieht sich der Diebstahlgefahr
- Der eigene Schlaf könnte damit ruhiger ausfallen
Nachteil:
Zwischenergebnis:
Da die Ausrüstung eines Radreisenden in der Regel gewichts- und outdoor optimiert auf die Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt werden, macht es keinen Sinn ein übergroßes Zelt auf Reisen mitzunehmen, nur um das Rad für ein paar Nachtstunden unterzubringen.
Lange habe ich mich daher mit dem Thema Rad, Zelt und den Bedenken des Diebstahls auseinandergesetzt und über einen guten Mittelweg nachgedacht.
Anforderung:
Der Wunsch eines Radreisenden liegt bei einer kleinen und stets leichten Ausrüstung. Genauso möchte man Diebstahl vermeiden und das Rad nicht sinnlos festen Regenfällen aussetzen, um das Fett von Kette und Schaltung an Ort und Stelle zu belassen und den Ledersattel trocken zu halten.
Lösung:
Ein kleines leichtes Zelt, dass lediglich Personen und persönlicher Ausrüstung in Form von Packtaschen und deren Inhalt Platz und Schutz bietet. Eine zusätzliche Gewebeplane (Discounter ca. 6,- Euro = 2 Stück) Farbe: grün ergänzt die Ausrüstung für das Rad.
Erster Schritt:
Das Rad bleibt draußen und wird in meinem Fall (Vaude Taurus Ultralight) neben das Zelt gelegt und mit einem Schloss am Zeltgestänge angeschlossen. Das dies natürlich keine Sicherheit bietet sollte jedem klar sein. Es hält Gelegenheitsdiebe von der Mitnahme ab, mehr aber auch nicht.
Zweiter Schritt:
Mit der Gewebeplane wird das Rad abgedeckt und über Lenker und Reifen durch die Ösen mit einem Expander auf der Unterseite verspannt. Durch das Umschlagen auf der Unterseite zieht die Bodenfeuchtigkeit nicht so stark in die Öl- und Fettbereiche, zudem ist das Rad bei starken Regenschauern mit schweren Tropfen am Boden schmutzresistent „verpackt“. Die Farbe der Gewebeplane sollte dem Umfeld angeglichen sein. Ich verwende daher ausschliesslich grüne Gewebeplane.
Ergebnis:
Das Fahrrad ist unabhängig der Grösse witterungsgeschützt untergebracht. Gelegenheitsdiebe entzieht man die Grundlage und Profidieben macht man das Leben schwer. Denn Nachts wenn alles still und ruhig ist, müsste man zuerst die laute Gewebeplane (die zudem noch verspannt ist) entfernen, um an das Schloss zu kommen, dass mit dem Zelt verbunden ist. Wer dann noch nicht merkt, dass sich ein Fremder an seinem Rad zu schaffen macht, der ist entweder schon tot oder auf dem Weg dorthin.
Tipp:
Das Rad äusserst eng ans Zelt schlichten. Den Sattel ziehe ich meist unter das Überzelt, so kann in der Regel jede fremdeinwirkende Bewegung sofort gesehen oder gespürt werden.
Die Unterbringung des Rades AM Zelt
Vorteil:
- Rad ist hervorragend witterungsgeschützt
- Gelegenheitsdieben bietet sich keine Grundlage
- Profidieben bleibt der schnelle Blick auf das Rad verwehrt
- Bei einem Diebstahlversuch besteht für den Dieb höchste Entdeckungsgefahr
- Durch ein kleineres Zelt wird Gewicht gespart
- Das Zelt läuft bei Unterbringung nicht Gefahr verschmutzt oder beschädigt zu werden
- Radreisende können beruhigt schlafen
Nachteil:
- Zusätzliche Gewebeplane, die jedoch viel kleiner und leichter als ein grosses Zelt ausfällt
- Die allabendliche Vorbereitung zur Abdeckung des Rades (dauert jedoch normalerweise nur 3 Minuten)
Hinweis und Selbstschutz:
Sollte sich unter diesen Gegebenheiten doch ein Dieb am Rad zu schaffen machen, so bleibt der Sprung aus dem Zelt durch Reissverschlüsse verwehrt, ausserdem hat der Dieb ausreichend Zeit zum verschwinden. Da das Rad sehr dicht am Zelt liegt und sich der Dieb somit in Reichweite befindet, bietet sich die Möglichkeit eines "blinden" Überraschungsangriffes. In der Regel ist das Rad nicht nur der teuerste sondern auch der wichtigste Ausrüstungsgegenstand zur Fortbewegung. Es bietet sich die Möglichkeit eines beherzten Schlages durch die Zeltwand in vermeintliche Richtung oder zur Abwehr einen Gegenstand einzusetzen, der sich meist im nahen Umfeld in Form eines Astes befindet und der natürlich mit ins Zelt genommen werden sollte. Mit einem Teil der Küchenausstattung, die am Schlafplatz bereitgelegt wurde, kann im Notfall die Zeltwand zum "schnellen Ausstieg" aufgeschlitzt werden, um der Gefahrenzone zu entrinnen. Achtung: Zwei Möglichkeiten gibt es nach einem Überraschungsangriff: 1. Der Täter flüchtet. 2. Der Täter setzt zum Gegenangriff an. Bei letzterem sollte man das Zelt bereits zwingend verlassen haben. Die wichtigste Regel jedoch lautet: Die Sicherheit von Personen steht an erster Stelle.
Bilder der Radunterbringung mit Gewebeplane am Zelt
Detailbeschreibungen: werden mit einem Klick auf die Bilderserie angezeigt.
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