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Spezielle Tragetechnik des Rades |
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Tragetechnik auf den Punkt gebracht
Manchmal kommt es vor, dass die Weiterfahrt mit dem Rad behindert wird und nur noch ein kleiner unfahrbarer Pfad oder stark verblockter Trail weiterführt. Das ist der Zeitpunkt an dem überlegt wird, wie es weitergehen soll. Eine gute Planung vorausgesetzt, stellt sich diese Frage nicht, denn es gibt eine durchdachte und kräfteschonende Trageart, die sich gerade auf längeren Tragestrecken oder schwierigen Passagen als vorteilhaft erwiesen hat.
Das Rad hängt mit dem Gurt um die Schulter mit dem Oberrohr unter dem Arm.
Was wird benötigt:
- Ein Expander
- Ein breiter Tragegurt mit Einklickmöglichkeit
- Befestigungsmöglichkeit innerhalb des Rahmendreieckes (Hardtail) z. B. Flaschenhalter
Vorteil:
- Beide Hände sind zu beiden Seiten so gut wie ohne Einschränkung frei.
- Das Rad hängt nach dem aufheben bereits in der "Bergstellung", also vorderes Rad nach oben, hinteres Rad nach unten.
- Durch
den Expander ist die Lenkung fixiert und stösst im ruppigen Gelände
nicht an. Die Tretkurbeln sind ebenfalls fixiert, so das grösstmöglicher Freiraum bewahrt wird.
- Beim Bergabsteigen einfach das Rad drehen und schon hängt die Nase vorne runter und der hintere Teil nach oben.
- Bike zerkratzt nicht unnötig durch anlehnen, ablegen oder anschlagen am Fels.
Nachteil:
- Wie bei jedem Tragevorgang - Belastung der Schulter.
Tipp:
Beim Tragen bergauf befindet sich der Lenker aufgrund des Schwerpunktes hinter dem Träger, um grösstmöglichen
Freiraum zu gewähren. Das Rad kann mit der Hand bequem an der
Tretkurbelachse geführt werden und im Bedarfsfall durch anziehen
kurzzeitig die Schulter entlasten, ohne das die Führung verloren geht.
Das Rad wird locker um die Schulter gehangen. Man kann zusätzlich die
Hand an der Achse positionieren, was jedoch nicht unbedingt notwendig
ist. Das Rad wird durch den Körper fixiert und geführt.
Die vier roten Kreise markieren die Punkte der Fixierung. Die beiden
Karabiner hängen an den Flaschenhaltern. Der Expander wird einfach locker
durch die Felge und durch das grosse Kettenblatt gehangen. Damit ist die
Lenkeinheit und die Tretkurbel fixiert.
Im folgenden Bild erkennt man den Tragegurt unter dem mit Klebeband zusätzlich ein weiches Handtuch befestigt wurde. Die Tragetechnik mit dem "frei schwebenden" Rad, gewährleistet nahezu volle Bewegungsfreiheit beider Arme und Hände. Die hier gezeigte Stellung nennt sich "Bergstellung", da der Freiraum in Hanglage vorhanden ist. Dreht man das Rad um 180 Grad, ist die gleiche Stellung anzuwenden, jedoch verändert sich der Schwerpunkt, so das Freiraum nach hinten vorhanden ist.
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